• KARTENLEGEN LERNEN NACH MADAME LENORMAND

Blog

16.01.2020 11:58

Sagen die Karten wirklich die Zukunft voraus?

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einer jungen Frau in einer angespannten Lebenssituation. Sie war in einer recht deprimierten Stimmung.

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Sie hatte sich die Karten legen lassen welche eine nicht gerade rosige Aussicht geboten hatten. Sie fühlte sich nicht nur machtlos sondern war dabei aufzugeben. Warum?

Sie dachte, dass das was die Karten sagen eine unumstößliche Zukunft ist, die nicht veränderbar ist.  Ist das wirklich so? Was zeigen die Karten wirklich?

Nun, gehen wir mal davon aus dass alles was ist Energie ist. Wir schaffen uns unsere Realität selbst mit unserer eigenen Energie. Manches ist stark vorhanden, anderes noch nicht.

Wenn wir nun ein Kartenbild legen so zeigt sich unser derzeitiger Zustand, unser IST Zustand. Hier können wir auch sehen in welcher Energie wir selbst stecken.  In der Zukunft sehen wir wie sich die Situationen – aus dieser "Jetztenergie" heraus - entwickeln wird. Du siehst also die Zukunft die sich aus dem Jetzt entwickeln wird wenn du alles so weiterlaufen lässt wie bisher. Das kann gut oder weniger gut sein.

Müssen wir das nun hinnehmen wie es gezeigt wird? Keineswegs.

Denn in einem Kartenbild stecken viele Chancen und zusätzliche Informationen die wir uns zunutze machen können um unser Leben wieder in eine angenehme Richtung zu lenken. Wir können erkennen wo wir etwas erzwingen wollen, wo wir etwas haben wollen welches für uns nicht gut ist, wo wir uns etwas vormachen. Es steckt vor allem die Chance sich zu verändern in einem Kartenbild!

Ein Beispiel:

Du hast eine neue Bekanntschaft gemacht, bist verliebt und willst nun mit ihm zusammen ziehen. Die Karten zeigen dir dass diese neue Bekanntschaft nicht gut für dich sein wird und alles in eine Krise hinein führt.

Du kannst dich nun darauf einlassen und den Karten recht geben...und in eine zukünftige Krise hinein steuern.

Ebenso hast du aber auch die Möglichkeiten vorsichtig zu sein, abzuwarten und die Situation zu deinem Gunsten zu ändern...indem du dir Zeit lässt und selbst erkennen kannst das die Beziehung nicht gut für dich wäre oder welche Anpassungen notwendig wären damit es für dich wieder passt.

Oft haben wir ja vorab schon ein Bauchgefühl, was wir gekonnt ignorieren ...weil wir glauben doch unser Glück zu finden oder Angst haben allein zu sein....oder etwas erzwingen wollen.

Nein, wir müssen die Zukunft so wie die Karten sie zeigen nicht in jedem Fall hinnehmen.

Persönlich betrachte ich die Karten als eine Möglichkeit die dir Hinweise geben zu erkennen wann du auf einen für dich falschen Weg einschlagen willst...mit der Option dies zu überdenken und zu ändern. Sie zeigen dir ob du emotional am absinken bist oder nicht...sie geben dir ausreichend Hinweise die dir gleichzeitig auch Wegweiser sein können was du in dir und deinem Leben verändern kannst, damit es sich zum besseren hin wendet. Man könnte auch meinen ...sie sind eine Art Frühwarnstufe.

Dennoch wird sich nicht immer alles abwenden lassen. Manches ist energetisch schon so weit fortgeschritten das es schon auf dem Weg zu dir ist. Dann kannst du vorbereitet sein. Auch das hat sein Gutes.

Am wichtigsten erscheint mir jedoch Folgendes:

Wenn du mit den Karten für dich arbeitest so kannst du sehen ob du deine Energie richtig lenkst und gestaltest. Allein diese Erkenntnis und die Möglichkeit an sich selber zu arbeiten und Veränderungen vorzunehmen kann ein ganzes Leben verändern.

Dennoch erlebe ich sehr häufig wie Menschen im Kartenbild vorgewarnt werden etwas nicht zu tun und sie tun es dennoch. Andererseits darf man sein Leben nicht den Karten überlassen, auch das ist keine Lösung.

Was würde ich raten?

Liegen die Karten gut, prima, dann bist du auf dem richtigen Weg und brauchst dir keine Gedanken machen.

Liegen die Karten nicht gut dann halte inne und denke nach wo sich die Fehler in dir eingeschlichen haben. Willst du etwas erzwingen, willst du etwas haben was nicht dein ist, hörst du nicht auf dein Bauchgefühl. Mache eine Pause und forsche in dir selbst nach was gerade nicht so gut läuft.

Du kannst nur in dir selber anfangen und etwas ändern. Über andere Menschen hast du keine Kontrolle. Und du wirst sehen, wenn du aufmerksam bist, dann wird dir dein inneres Leitsystem immer schon vorher ein Zeichen gegeben haben ob etwas für dich gut ist oder du lieber die Finger davon lassen solltest. Du hast immer die Möglichkeit deine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Die Karten sind eine Chance dich selbst zu erkennen!

12.11.2019 09:23

Ist der Austausch in Foren in der Anfangs-Lernzeit sinnvoll?

Ich bekomme häufig Anfragen ob ich nicht behilflich sein könnte das Kartenlegen besser zu beherrschen.

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Ich fing an zu überlegen ...wo happert es denn?

 

In Erinnerung an meine eigene Lernzeit fiel mir immer wieder auf....es wird zu wenig auf die eigene Intuition geachtet. Die Karten sind ein sehr persönliches Werkzeug. Sicher sind die Grundbedeutungen für alle meist gleich, doch die Kombination kann vieles verändern. Die Karten arbeiten mit ihrem Besitzer oft auf eine ganz individuelle Weise.

 

Angefangen habe ich selbst mit Tarotkarten bereits in sehr jungen Jahren als Teenager. Meine Trefferquote war sehr hoch da ich mich völlig auf meine Karten eingelassen habe. Zur damaligen Zeit lag das Internet noch in der Wiege und ein Austausch war kaum möglich. Du konntest dich nur selbst intensiv auf die Karten einlassen und üben, ganz ohne Anweisung.

 

Als ich später mit den Lenormandkarten anfing suchte ich auch zuerst Hilfe, den es schien sehr verwirrend zu sein dieses System zu deuten. Wenn ich vor einem Blatt saß und ich ließ es mir erklären dann war alles klar...saß ich allein zuhause stand es wieder da.....das große Fragezeichen. Auch in den Foren kamen unglaublich viele Ratschläge die nachvollziehbar waren.....ich stellte fest dass alles nur noch verwirrender wurde statt klar. Das ging viele Wochen so und ich war schon am zweifeln ob ich die Lenormand Karten wirklich je beherrschen lerne, denn jedes Mal ergaben sich bei einer Legung mehr Fragen oder ich konnte den Weg der "anderen" nicht immer ganz nachvollziehen. Viele unterschiedliche Herangehensweisen behinderten mich meine Eigene zu finden.

 

Genau dieses Problem entdecke ich auch bei Lernenden die mich anschreiben...sie sind verwirrt und bekommen es allein nicht hin weil zuviel in Ihnen herum schwirrt und sich die Karten ihnen selbst nicht erschließen.

 

Wirklich gelernt habe ich das Kartenlegen in einem Urlaub, als ich mich ganz ohne Einfluss anderer damit beschäftigt habe ....auf einmal bekam ich zunehmend Klarheit. Genau das habe ich auch festgestellt an wirklich gute/n Kartenleger/n/innen. Sie haben sich ganz individuell auf Ihre Karten eingelassen und vertrauten ihrer Intuition.

 

Es ist wie bei allem, Übung macht den Meister. Es ist ein Weg zu sich selbst.

 

Deshalb rate ich gerne gerade in der Anfangszeit sich allein auf die Karten einzulassen. Andere haben ihr eigenes System, ihren eigenen Weg und der kann mehr Verwirrung schaffen als Klarheit und dich von deinem Weg abbringen. Erst wenn du ein wenig gefestigt bist und weißt wie du es selbst handhabst, wie deine  Karten mit dir arbeiten, kannst du etwas was sich richtig anfühlt mit einbinden.

 

Lasse dich also zuerst ganz persönlich auf deine Karten ein und finde deinen eigenen Weg, so wie es die besten Kartenleger/innen schon in vergangener Zeit gehandhabt haben.

 

26.09.2019 11:35

Zufriedenheit bei einer Beratung - Wunschtraum oder Realität?!

Was macht die Zufriedenheit eines Ratsuchenden bei einer Kartenlegung aus?

Als ich mir diese Frage gestellt habe musste ich an Beratungen denken die ich selbst in Anspruch genommen habe.

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Ich erinnere mich spontan an zwei Beratungen:

Ich rief bei einer bekannten und erfahrenem Kartenmedium an und wollte wissen wie sich meine Zukunft gestaltet. In meinen Gedanken hatte ich mich schon selbst mit einigen Gedanken und Wünschen beschäftigt. Sie erzählte mir dass ich ans Meer ziehen würde, es wäre eine große Stadt in der Nähe, der Umzug erfolgt in einigen Monaten. Sie beschrieb mir genau was ich damals dachte. Ich war sehr zufrieden den ich bekam genau zu hören was ich wollte.

Bei einer weiteren Beratung ging es um eine aktuelle Lebensituation gegen die ich mich innerlich gewehrt hatte. Ich wollte eine Veränderung und zwar schnell. Diese Beraterin machte mir klar dass ich mich mit meiner Situation aussöhnen sollte und momentan rein gar nichts dagegen machen konnte. Hier stellte sich ein Gefühl von Unzufriedenheit ein...ich fühlte mich auf einmal so macht- und hilflos.

Damals, vor vielen vielen Jahren, erkannte ich die Wahrheit dahinter nicht.

Was soll ich sagen....die erste Beraterin hat mir etwas erzählt was ich wollte.....es hat sich nicht als Realität heraus gestellt sondern lediglich als damaliger Wunschgedanke. Mein Weg war ein anderer bei dem ich meine Zufriedenheit gefunden habe.

Die zweite Kartenlegerin hatte recht. Sie hatte mir erzählt was ich auf gar keinen Fall hören wollte doch es entsprach nicht nur der Realität sondern verbarg auch die Lösung in sich um dauerhaft wirklich etwas zu verändern. Ihr Fehler war lediglich mich in dieser hoffnungslosen Stimmung zu lassen und keine möglichen Lösungsansätze als Gedanke mit auf dem Weg zu geben.

Die Zufriedenheit hängt also davon ab ob wir zu hören bekommen was wir wollen, egal ob es stimmt oder nicht. Aussagen die uns nicht zufriedenstellen lösen oft ein unzufriedenes Gefühl aus. Doch nützt dies wenig und ist auch nicht Sinn beim Kartenlegen.

Was passiert da, warum sind Aussagen so unterschiedlich?

Die erste Kartenlegerin hat mir nur erzählt was ich als Wunschgedanke hatte ohne zu erkennen das es nur ein Wunsch war der sich nicht realisieren wird...und hat mich damit eine Weile auf eine für mich falsche Fährte gesetzt. Die zweite Beraterin hat erkannt dass ich zuerst etwas in mir lösen musste damit ich überhaupt eine Veränderung bewirken konnte und ein Wunschtraum oft einer bleibt wenn man sich nicht dem eigentlichen Widerstand widmet.

Dies kann fatale Auswirkungen haben. Hier erinnere ich mich an einen völlig verzweifelten Mann der mich eines Tages anschrieb. Er war seit Monaten arbeitslos und wollte unbedingt wieder in seinem alten Job und Betrieb eingestellt werden. Über 9 Monate hatte er sich von einer Kartenlegerin beraten lassen die ihm immer wieder versichert hatte er bekäme seine alte Stelle wieder. Zwischenzeitlich war er finanziell und nervlich am Ende. Ich musste ihm mitteilen was er nicht hören wollte, lenkte aber den Blick auch auf die vielfältigen anderen Möglichkeiten die sich daraus auch im positivem Sinne ergeben könnten, wenn er sich nur ein Ziel vornahm das zu ihm passen würde.

Es sollte sich jeder Fragen....nützt es dir wenn du nur zu hören bekommst was du willst?

In meinem Fernkurs (Teil2) gehe ich speziell auf diese Problematik ein. Wann erkenne ich wenn es nur ein Gedanke , ein Wunsch ist...und wann erkenne ich was wirklich kommen wird.

 

15.04.2019 18:40

Lenormand Karten lernen mit Hilfe von ANKI

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Anki ist eine kostenlos erhältlliche Lernkartei-Software. 

Das Programm habe ich bereits erfolgreich für meinen Sohn als Hilfsmittel genutzt um auf Klassenarbeiten zu lernen.

Karten legen lernen benötigt Übung. Die Deutung kann sehr individuell sein und  hängt von der jeweiligen Konstellation der Karten ab. Einen festen Rahmen gibt es hier nicht zum üben. Anders sieht dies aus mit dem Erlernen der Grundbedeutungen der Karten.

Ich habe mir das Programm nochmal vorgenommen mit dem Augenmerk darauf wie man die Karten lernen kann und was es zu bieten hat, insbesondere um die verschiedene Lerntypen abzudecken.

Oft werde ich gefragt wie man die Karten am besten und einfachsten "auswendig" lernen kann. Persönlich habe ich diese im Alltag nebenher durch das tägliche benutzen einträiniert. Grundsätzlich bin ich zwar der Meinung dass bei Befolgen der Ratschläge aus Kurs 1 sich die Bedeutung der Karten quasi nebenher im Alltag einschärfen...insbesondere wenn man das Zusatzmaterial neben sich liegen hat und mit einem kurzen Blick die wesentliche Punkte erfassen kann. Dennoch wollte ich ausprobieren wie Anki das Lernen vereinfachen und sinnvoll unterstützen kann.

Das downloaden von der Originalwebsite sowie die Installation ging problemlos und schnell:

https://apps.ankiweb.net/

Nach dem öffnen zeigt sich eine spartanische übersichtliche Benutzeroberfläche. Es erscheint alles selbsterklärend zu sein.

Zuerst erstelle ich mir einen neuen Stapel mit der Bezeichnung Lenormand Karten. In diesem Stapel kann ich nun meine Karten wie ein klasssiches Karteikartensystem  eingeben.....mit einigen Bonbons. Bei jeder Karte kann ich sowohl ein Bild der jeweiligen Karte sowie eine Audiodatei hinterlegen oder sogar im Programm selbst aufnehmen. Einstellbar sind ein tägliches Lernziel sowie die Reihenfolge in der gelernt werden soll.

Für mich klare Pluspunkte: alle Lerntypen werden bedient.

Das Programm hat sicher noch einiges mehr zu bieten, doch zum Karten lernen ist dies mehr als ausreichend.

Probiert es aus!

05.04.2019 18:23

Wie lerne ich das Lenormand Kartenlegen am besten?

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Die eine Lernform für alle gibt es nicht. So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich lernen sie auch.

Wer meinen letzten Blogartikel gelesen hat wird bereits wissen dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Der erste Schritt ist also für sich selbst heraus zu finden was für ein Lerntyp ich selbst bin.

Bist du ein auditiver Lerntyp? Dann lernst du die Bedeutungen der Karten am besten wenn du sie laut vorsagst. Du kannst sie auch als Audiodatei mit deinem Handy oder PC aufnehmen und wieder abspielen. Beim lernen laut mitreden, musikalische Untermalung beim Lernen....all das kann dir helfen.

Bist du eher ein visuellerTyp? Dann lerne mit den Kartenbilder. Sie nur zu hören würde dir wahrscheinlich nichts bringen. Du musst die Bilder vor Augen haben. Du kannst dir auch Kartei Karten anlegen, mache dir Notizen während du lernst...arbeite mit den Unterlagen vor deinem Augen, schreibe sie ab...all das kann dir helfen

Bist du ein motorischer Lerntyp? Dann lerne am besten wenn du in Bewegung bist. Arbeite nebenher mit deinen Händen, mache bewusste Aufzählungen mit den Händen, baue dir Erinnerungsbrücken, bastel etwas, auch du kannst dir Karteikarten anlegen. Laufe hin- und her beim lernen.

Bis du ein kommunikativer Lerntyp? Dann hilft es dir wenn du laut mit dir sprichst wenn du lernst, auch eine Lerngruppe oder eine Diskussion mit deiner Familie über dein Lernthema. Auch du kannst dir Lernkarten fertigen, wenn deine Familie oder Freunde sie als Quiz abfragen können oder du selbst es als "Rate"-spiel auffasst. Recherchiere dabei selber ein wenig. Sei aktiv beim lernen und arbeite Unterschiede heraus. Du brauchst die Auseinandersetzung mit dem Lernthema um es dir besser merken zu können.

Lernen kann Spaß machen, wenn wir unsere eigene Lernform gefunden haben!

29.03.2019 20:49

Was für ein Lerntyp bin ich? Wie hilft mir das bei der Entdeckung meiner medialen Fähigkeiten?

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Beobachte ich mich selbst,  so stelle ich fest dass ich visuelle Eindrücke brauche um etwas aufzunehmen. Allein etwas zu hören....es geht bei mir links rein und rechts wieder raus. Zwischendrin bleibt  kaum etwas hängen. Anders ist es wenn ich Neues mit den Augen oder in Gedanken mit Bilder, Farben und Formen verknüpfe. Ich merke mir alles wenn ich ein Bild davon habe.

Wird etwas von meinem Schreibtisch weg genommen so bin ich ziemlich ratlos da ich alles bildlich abgespeichert habe und Veränderungen, die ich selbst nicht getätigt und abgespeichert habe, mich durcheinander bringen. Arbeite ich medial so stellen sich oft hellsichtige Bilder und Visionen  ein.

Ich bin eindeutig ein in erster Linie visueller Lerntyp. Da ich jedoch auch meist eine Aktion benötige und fühlen muss sind bei mir auch der motorische Lerntyp zu finden. Und als Frau natürlich zu einem ...eher kleinen....(mein Mann dankt dafür)...der kommunikative Lerntyp. Was wäre ich für eine Frau wenn ich nicht ab- und an diskutieren und widersprechen wollte.

Die Art und Weise wie wir lernen ist entscheidend für den Erfolg unserer Bemühungen. Der Lernprozess wird von unseren Sinnesorgane begleitet. Doch nicht bei jedem Menschen in der gleichen Stärke und auf der gleichen Weise.

Zwischen folgende Grundtypen wird unterschieden:

Auditiver Lerntyp

Beim auditiven Lerntyp kommt vorwiegend das Hören und Sprechen zum Einsatz. Häufig sagt er sich den Lernstoff selbst laut vor oder bewegt beim lernen die Lippen. Lieder, Gedichte, Hörspiele prägen sich schnell ein. Sie hören gut zu.

Beim auditiven Lerntyp ist das Lernen am effektivsten wenn er das zu Lernende auch hören und aussprechen (auch mitmurmeln) kann. Auch die Untermalung mit Musik während des Lernens kann sich als hilfreich erweisen. 

Visueller Lerntyp

Beim visuellen Lerntyp kommt es darauf an, was er sieht. Informationen werden am effektivsten über Bilder aufgenommen. Der visuelle Lerntyp mach sich häufig Skizzen und Notizen, verbindet alles mit einem inneren Bild. Sie erinnern sich bildlich an Details, wo etwas liegt, sind bilderreich im Ausdruck. Farben und Formen verbessern das Lernen ebenso. Dieser Lerntyp wird nur  wenig mit einer Audiodatei zum Lernen anfangen können, denn er benötigt die visuelle Verknüpfung zum lernen. Bilder, Karteikarten die er sich selber anfertigt und dabei andere Sinne mit einbinden kann wird ihm einen besseren Lernerfolg bescheren.

Motorischer Lerntyp

Der motorische Lerntyp ist aktiv bei der Sache , muss das Lernen erleben und will mit anpacken. Praktische Hilfsmittel sind sein Ding. Er muss etwas berühren, erforschen und erleben können um das Erlernte am effektivsten erfassen zu können. Sie sind eher praktisch veranlagt und nehmen gerne ihre Finger zu Hilfe. Auch ein auf- und abgehen und dabei rezitieren kann sehr hilfreich sein. Das Lernen mit einer körperlichen Bewegung in Verbindung bringen, einer praktischen Aktion.

Kommunikativer Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp braucht den Austausch, am besten in einer Lerngruppe, in einer Diskussion oder in Form eines Quiz. Dann ist er am effektivsten. Er muss sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Mischtypen sind die Regel

In der Realität zeigt sich allerdings häufig eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen, eher selten ist man nur auf eine Lernform begrenzt. Es gibt keine allgemein gültige Regel hierfür, die Qualitäten können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Wie lerne ich also am  Besten?

zuerst sollten Sie für sich heraus finden was für ein Lerntyp sie sind. Um am besten zu lernen sollten Sie sich kurz selbst ananlysieren.

Brauchen sie visuelle Eindrücke beim lernen?

Hören Sie auch gerne zu?

Dann sind sie eventuell ein Mischtyp der etwas sehen und hören muss um am effektivsten Neues aufnehmen zu können.

Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit. Wie gehen Sie vor wenn Sie etwas lernen. Beobachten Sie sich selbst und erinnern Sie sich daran wie sie am besten lernen. Sie können sich auch neuen Lernstoff besorgen und verschiedene Methoden für sich ausprobieren und danach feststellen wie sie am schnellsten gelernt haben.

Sie können auch einen oder mehrere Test im Internet ausprobieren (einfach Lerntyp Test in der Suchmaschine eigeben und es spudelt für jeden etwas verwertbares heraus)

Ihren eigenen Lerntyp, ihren Mischtyp heraus zu finden kann sie sehr unterstützen in der Art und Weise wie sie neues aufnehmen und verinnerlichen. 

 Wer sich mehr für dieses Thema interesiert kann sich hier etwas ausführlicher einlesen:

https://www.mystipendium.de/studium/lerntypen

Wie unser Lerntyp Hinweise auf unsere medialen Fähigkeiten geben kann:

Unsere Lernweise ist in der Regel auch ein Hinweis wo wir unsere medialen Fähigkeiten entdecken können. Ein visueller Lerntyp wird zum Beispiel eher eine hellsichtige Begabung haben, ein auditiver wird mehr hellhörige Fähigkeiten entwickeln, ein motorischer Lerntyp wird sensitiv sein, wird spüren und Fühlen können, wird eher in die schamanische Richtung gehen wollen wo er sich aktiv beteiligen kann. Ein kommunikativer Lerntyp ist vielleicht ein guter Berater, seine Fähigkeiten liegen im Hellhören und Hellwissen.

Zu wissen was für ein Lerntyp man ist kann demnach in vielen Bereichen hilfreich sein und ein Hinweis geben auf ihre persönliche und mediale Entwicklung.

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